„Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft sucht die Bundesregierung im digitalen Raum Lösungen für Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“

Heute vor genau eine Woche ging mein größter Abenteuer in diesem Jahr 2020, los. Ohne eine Vorahnung was mich erwartet, ohne zu wissen welche Dimensionen das annehmen wird. Das einzige was ich wusste ist, dass wir unser Wissen (Programmierkenntnisse) zu etwas großem verbinden können, in 48 Stunden Projekte, Idee sammeln, umsetzen und vor allem mit dem Ziel in dieser schweren Zeit der Coronapandemie Menschen eine Vision, Kraft und Mut zu schenken. 

Jetzt nach einer Woche bin ich so so so dankbar für diese Erfahrung, die ich machen durfte, dass ich immer noch nicht wirklich realisieren kann, wieviel wunderbare Menschen, klugen Köpfe sich zusammengeschlossen und Projekte realisiert, haben von denen die Menschen da draußen noch sehr lange profitieren können. 

Was mich bewegt hat mich anzumelden? 

Nun ich wollte sehr gerne mit vielen tollen Menschen die Coronakrise dazu nutzen eine Lösung vorzuschlagen, die vielleicht zügig auf die Straße gebracht werden könnte und vielen Menschen hilft, inspiriert und Mut macht. Dass es nicht leicht werden würde wusste ich, doch das war kein Kriterium mich davon abzuhalten mitzumachen. 

Auf der Seite von #WirVsVirusHackathon könnt ihr alles genau nachlesen, euch alles anhören und euch auch Projekte, die an diesem Wochenende entstanden sind. Ich bin immer noch geflasht ein Teil von diesem Hackathon gewesen sein zu dürfen, denn diese Energie und die Kraft hat mir selber noch einmal selber verdeutlicht wie wichtig es ist, in Krisenzeiten einen kühlen Kopf zu bewahren, Lösungen schnell umzusetzen und Menschen eine Hoffnung zu geben, natürlich stets immer optimistisch und positiv, egal wie düster eine Situation noch so zu scheinen mag. Denn zusammen ist man zu etwas ganz Großem imstande. 

Auf dem YouTube-Channel von #WirVsVirusHackathon könnt ihr euch alles in Ruhe anschauen, z.B.:

  • Wie alles begann?!
  • Mit welchen Herausforderungen das wunderbare, geduldige und immer freundliche Orga-Team, über das Wochenende konfrontiert waren!
  • Wie man es geschafft hat knapp 43000 Menschen auf Slack zu bekommen, damit sie sich miteinander vernetzen können!
  • Aber auch wir alle fieberhaft an unseren Projekten gearbeitet, entwickelt, Lösungen erarbeitet, haben!
  • Zum Schluss findet ihr auf dem Channel alle Projekte in einer Playlist zusammengefasst, so könnt ihr euch alles in Ruhe anschauen, bestaunen!

Für uns alle gab es dann am Sonntag nachdem wir unsere Projekte eingereicht eine Abschlussparty und ich kann euch sagen, nach 48 Stunden hatte ich Pippi in den Augen. Hier könnt ihr euch das Video anschauen -> Abschlussparty – #WirVsVirus Hackathon

Mein persönliches Highlight und Gänsehaut pur war ein Extra für uns komponiertes Lied, als Dankschön und auch ich möchte mich nochmal (kann es nicht oft genug wiederholen) bedanken für die intensivsten, schönsten, produktivsten 48 Stunden seit meinem Studium. 

Wollt ihr das Lied hören? Dann geht’s hier lang -> #WirbleibenZuhause für Euch! #WirVsVirus Hackathon 

Ein paar wenige Erwähnungen in der Presse:

– https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/hacken-in-virus-zeiten-42-000-programmieren-gegen-corona-16691537.html

– https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-zehntausende-teilnehmer-bei-hackathon-gegen-das.2850.de.html?drn:news_id=1112829

–  https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-krise-hackathon-wirvsvirus-regierung-will-ideen-umsetzen_aid-49697925

So nun fragt ihr euch sicher an welches Projekt ich gearbeitet habe.

An ein Online-Blogmagazin mit dem Namen „Virale Gedankenkraft“, die Beschreibung dazu?

Virale Gedankenkraft

..ist im Rahmen einer Veranstaltung der Bundesregierung entstanden

Vom 20. – 22. März 2020 fand die Veranstaltung der Bundesregierung gemeinsam mit sieben sozialen Initiativen statt. An 48 Stunden waren ProblemlöserInnen und Problemlöser aus der Tech- und Kreativbranche, aber auch sozial engagierte Bürgerinnen und Bürger, eingeladen den Kampf gegen Corona anzusagen.

Ich habe keine Sekunde gezögert daran teilzunehmen. Denn eine bessere Chance die Welt ein Stückchen besser zu machen, gab es für mich nicht. Also war klar, dass ein Projekt entstehen kann, dass vielen Menschen in Zeiten einer so schweren Krise, Mut machen sollte/kann/darf.

Dieses Online-Blogmagazin entsteht live, bedeutet, ihr seht keine fertige Webseite, sondern den Entstehungsweg mit. Ihr könnt die Veränderung sozusagen live mitverfolgen und was sich geändert hat. Ziel ist es, den Online-Blogmagazin so bald als möglich auf die Straße zu bringen.

Habt ihr Lust euch am Content zu beteiligen, als Experte, als Betroffene/r? Dann schreibt mir gerne eine E-Mail.

Denn wie viele vielleicht gar nicht wissen ist unser Gehirn, so wie auch unsere Gedanken, ein sehr komplexes, gut einsetzbares Werkzeug. Wir können unsere Gedanken im negativen aber auch viel wichtiger im positiven Denken, nicht nur einsetzen, sondern auch Lenken. Es braucht jedoch Geduld, denn schlechtes bzw. negatives Denken haben wir schnell gelernt und uns angeeignet, leider nicht so einfach mit dem positiven Denken.

Genau aus dem Grund dieses Online-Blogmagazin, denn es soll eine Möglichkeit bieten, nicht nur Hilfe in “ausweglosen” Situationen, zu finden, sondern sich auch mit anderen Menschen zu verbinden. Viral hört sich nach Krankheit an? Nun negative Gedanken führen irgendwann dazu, dass nicht nur unser Geist eben auch unser Körper, erkrankt. Doch viral steht viel mehr für ein Ort in der digitalen Welt, an dem man sich wiederfinden kann. Ein Ort ohne Zeitdruck und ein Ort der auf jeden angepasst ist.“ 

Es war eine wahrlich happige Herausforderung, denn nicht nur der Name wollte binnen 48 Stunden gefunden werden, sondern auch die Domäne reserviert, Webseite in der „Rohversion“ erstellt. Am Logo wird gerade gearbeitet und ich würde mich sehr freuen, wenn sich da draußen ein paar Menschen (Betroffene) finden die Lust haben ein paar Blogbeiträge für den Online-Blogmagazin, zu schreiben. 

Möchtet ihr mich hören wie den #WirVsVirusHackathon empfunden habe? Dann hüpft rüber auf meinen neuen Podcast – Care About – rüber.