..nicht immer leicht umsetzbar, aber jedes Risiko wert!

Was bedeutet denn Träume wagen?

Nun für mich persönlich bedeutet es, M U T, haben zu können!
Mut sich von negativen Gedanken lösen zu können!
Mut von eingefahrenen Lebensmuster, also Gewohnheiten, Abstand nehmen zu können!
Mut sich von Dingen und Menschen, die einem nur vom eigenen Weg „abhalten“, uns nicht inspirieren, nicht fördern und sei es nur ein liebes, nettes Wort, distanzieren zu können!

Doch wie macht man das?
Wie funktioniert MUT?
Was heißt mutig sein?

Dann fange ich mal spartanisch, ähhh direkt an!

Ende des Jahres 2019 war ich mir sicher, dass dieses Jahr ein gutes Jahr wird! Dass alles nach meinen Vorstellungen laufen, wird. Natürlich hatte ich kein Plan WIE, aber ich wusste, dass ich darauf vertrauen müsste, alles würde gut werden. So machte ich mir eine „kleine“ Liste mit den 5 wichtigsten Herzensdingen! Also wonach sehnt sich mein Herz, was möchte ich unbedingt tun!

Als diese 5 Herzensdinge aufgeschrieben worden waren, machte ich mich daran zu bestimmen, wie Hürdenreich diese waren. Gab es vielleicht ein Herzenswunsch welches eventuell ohne viel Aufwand, ohne viel Kraft umsetzbar war? So habe ich relativ schnell meine Liste priorisiert, was für meiner Seele eine große Erleichterung bedeutete. So kam dann der entscheidende Schritt, der alles andere als leicht war/ist! 

M U T I G den ersten Schritt tun! Mit einem Rucksack voller Mut, sich auf dem Weg machen und die eigenen Träume und Wünsche umsetzen! 

Der erste Traum/Wunsch?

  • Mit dem Blog mitte Dezember starten, obwohl ich von Anfang an wusste, dass es nicht leicht werden würde! Nicht leicht, weil ich mein Beruf mit meiner Erkrankung unter einem Hut bringen wollte! Denn bis dort hatte ich dies strikt getrennt!
  • Auch wusste ich, dass es nicht leicht werden würde tolle Persönlichkeiten für mein Blog gewinnen zu können. Denn wie erkläre ich es am besten per Mail, so dass diese nicht gleich abspringen, sondern sich vielleicht meine wenige Zeilen durchzulesen.
  • Doch ich blieb dran, trotz den auch zum Teil sehr komischen (im negativen Sinn) verfassten Nachrichten. 

Der zweite Traum/Wunsch?

  • Nach meinem Erststudium wollte ich unbedingt weiterstudieren, weitermachen! Doch irgendwie ergab sich nie etwas, dass meiner Seele entsprang. Denn das was ich immer machen wollte, habe ich mir NICHT zugetraut.

– PHILOSOPHIE und Politikwissenschaften – 

Große Philosphen

  • Es sind viele Jahre vergangen, viele Experimente gemacht worden, bis ich dann Ende letzten Jahres beschlossen hatte Philosophie zu studieren. JA mit 39! und mit einer unheilbaren Erkrankung, der Multiple Sklerose!
  • Und ja ich denke ich bin schon sehr verrückt, aber ich will es unbedingt machen, ich will es für mein Herz machen und natürlich, weil ich viel damit bewegen kann. 
  • Einige kennen mich, mal besser mal weniger gut, doch jeder weiß ich bin hungrig nach Wissen. Als Wissenschaftlerin neige ich immer dazu eher ein Formelbuch in die Hände zu halten, als eines, dass mir zeigt wie ich das Universum um meine Wünsch bekehre!
  • Deshalb habe ich den MUT zusammengefasst und mich für den Studiengang „Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Philosophie“, eingeschrieben! Natürlich werde ich euch ein wenig mit auf meiner Reise nehmen (wenn Interesse besteht?) und euch über eventuelle Hürden, Herausforderungen mit der Multiple Sklerose, aber auch über meine erzielten Erfolge, berichten!

Der dritte Traum/Wunsch?

  • Japanisch lernen! Seit Monaten kann ich mir nun den Traum Schritt für Schritt erfüllen!
  • Diese Sprache ist wahrlich nicht leicht, doch wenn alles leicht wäre, dann wäre es doch langweilig, oder nicht? Viele haben mich für verrückt erklärt, haben mich gefragt was ich den mit Japanisch möchte! Ob mir 3 Sprachen die ich fließend spreche nicht reichen würden?
  • Da kann ich nur sagen: NEIN! Diese Sprache wollte ich schon immer lernen. Klar zum einen der eigenen Verständigung wenn ich mit Japaner*innen zu tun habe. Zum anderen, weil ich jahrelang Aikido (ist eine betont defensive moderne japanische Kampfkunst) gemacht habe!
  • Zu guter Letzt, Japanisch deshalb, weil ich auf den Pfaden des Shoguns laufen werde (“war vom 12. Jahrhundert bis 1867 ein japanischer Militärtitel für Anführer aus dem Kriegeradel der Samurai. Ursprünglich entsprach ein Shōgun ungefähr einem europäischen Herzog und wurde nur zeitweilig in Notfällen im Kampf gegen die Emishi auf diese mit besonderen Vollmachten versehene Position berufen. Minamoto Yoritomo gelang es dann nach dem Ende der Heian-Zeit, sich diesen Titel 1192 vom Kaisererblichübertragen zu lassen” – Wikipedia)

Das war mein kurzer Einblick in das neue Thema des Monats „MUT“! Es spielt keine Rolle, WER man ist, WOHER man kommt, WAS man tun möchte, doch wichtig ist für seine Ziele einzustehen, den Mut zu haben auch mal ein Risiko einzugehen, ohne gleich daran denken zu müssen „was wohl jetzt die anderen über mich denken?“