„Loslassen ist die Fähigkeit, an etwas nicht zu haften. Zunächst bedeutet Loslassen, den Griff, um etwas zu lockern, das man festhält.“

– Wiki

Es kommen bestimmt Fragen, wie es sein kann, dass mein Endgegner „das Loslassen“ ist, denn eigentlich ist von etwas/jemanden Loslassen, ganz einfach. 

Nun! NICHT für mich!

Doch wovon kann ich jetzt nicht Loslassen?

  1. Schlechte Angewohnheiten:

    unkontrolliert Fluchen! Wenn etwas nicht so läuft (auf Anhieb versteht sich) wie ich es mir vorstelle, dann fallen nun mal Wörter, die manch einer nie im Leben zuvor gehört hat!

  2. Einiges NICHT persönlich zu nehmen:

    für gewöhnlich nehme ich nichts persönlich, bin da eher gechillt, doch manches prallt auch an mir nicht ab.

    Ihr wollt Beispiele?

    ja ist ok. Es gibt Menschen, die z.B. nicht in der Lage sind mir direkt ins Gesicht zu sagen, was ihnen nicht passt, stattdessen, reden sie hinter meinem Rücken, versuchen es auch unter subtile Nachrichten zu verpacken oder mir wird „Krieg“ erklärt denn ich solle mir ja nichts einbilden!

  3. Den Gedanken Loslassen, dass es GERECHTIGKEIT gibt:

    Es fällt mir so schwer, gelassen zu bleiben, wenn ich sehe wieviel Ungerechtigkeit um mich herum herrscht, was alles passiert, was NICHT passieren sollte.

    Den Gedanken „LOSZULASSEN“ es passiert alles wie es passieren MUSS, „Loslassen“ was ich nicht angeblich nicht ändern und diese schlimme Lage nicht beeinflussen, kann, macht mich nicht nur sehr wütend, sondern lähmt mich auch in meinem Sein! 

Mir da draußen GEHÖR zu verschaffen ist schwieriger, als den Nil zu überqueren. Es ist unmöglich etwas zu ändern, wenn keiner zuhört, sich dafür interessiert und mitziehen möchte. 

Natürlich gebe ich nicht auf, mache weiter, doch langsam schwinden meine Kräfte, meine Energie. Ich meine klar, wer soll schon jemandem glauben die wohl zu viel erlebt hat und dennoch weitermacht, anderen Mut machen möchte. 

Dafür sind wir doch alle oder nicht? 
Zusammenhalt ist doch mit das Wichtigste! 
Die Liebe die wir schenken, ohne WENN und ABER
Die Akzeptanz, die wir unser Gegenüber entgegenbringen, ohne dass wir diese Person nach der Herkunft oder sonstiges zu BE– und VERurteilen!

Ja auch ich werde BE- und VERurteilt, doch WARUM?
Nur weil ich vielleicht keine Kinder in die Welt setzen kann,

Nur weil ich vielleicht in Augen anderer NICHTS besonderes für diese Menschheit geleistet habe?

Doch meine lieben Leute, das habe ich und genau, weil ich das tat, alleine ein Krieg zu überleben, geflüchtet zu sein, missbraucht worden etc., ja alleine DAS berechtigt mich dazu, für andere da zu sein, ihnen MUT zu machen, dazu zu bewegen NICHT aufzugeben, EGAL, was das Leben mit sich bringt. 

Denn unsere Welt ist leider grausam!

Es geht nur um MACHT, GELD, wer den GRÖßEREN hat und am LÄNGSTEN durchhält, sei es politisch oder im alltäglichen Leben! 

Bin ich euch zu direkt?

Jetzt würde ich gerne sagen: NICHT MEIN PROBLEM!

Denn wisst ihr was, genau in solchen Zeiten wie jetzt (in Zeiten, in denen es Krieg herrscht, Gewalt, Zeiten in den Menschen vertrieben werden), GENAU JETZT, sollten wir davon LOSLASSEN nur an UNS zu denken! 

Wir haben ein Leben lang und die Stunden dazwischen um nur an uns zu denken, um nur um uns zu kümmern, doch die Hauptzeit sollten wir damit verbringen die Welt eine bessere zu machen und vor allem unsere Stimmen GEGEN Ungerechtigkeiten zu erheben, denn da draußen gibt es so viele Menschen die unsere Hilfe brauchen, ein Lichtblick am Ende des Tunnels

Genau das bedeutet Loslassen für mich jetzt!

Loslassen vom eigenen ICH und mich mehr für ein WIR einzusetzen, vor allem denen eine Stimme geben, die keine Stimme habe oder NICHT gehört werden wollen! 

  1. Magst du mir erzählen was für DICH Loslassen, bedeutet?
  2. Wenn du anderen in einem eigenen Beitrag damit inspirieren oder motivieren magst, dann schreibe mir gerne eine E-Mail, ich werde dein Beitrag unter diesem Thema des Monats, veröffentlichen.