Klimakrise und nun?

1. Passt die Frage „Klimakrise und nun?“ hier auf das Blogmagazin?

Nun ich finde schon, denn alles ist ein stückweit miteinander verbunden und hängt miteinander zusammen. Coronakrise, Klimakrise, Flüchtlingskrise, Wirtschaftkrise und die damit einhergehende Existenzkrise, was ich als ein sehr wichtiger Punkt empfinde. Darauf werde ich gesondert eingehen, denn ein sehr wichtiges Thema bleibt offen, was passiert mit den Kindern, mit den Eltern, den Existenzen? Wie können wir uns eine neue „Realität“ peu à peu aufbauen in der allen gerecht werden kann?

Doch lasst uns kurz auf die Klimakrise schauen, denn auch die ist wichtig. Am 07.05.2020 fand erstmals die Re:publica im digitalen Exil statt. Ja ihr habt richtig gelesen, NICHT wie immer in Berlin, sondern dank dem tollen Team, im digitalen Exil. Keiner wusste genau wie das werden würde, man konnte gar nicht auf irgendwelchen Erwartungen aufbauen, denn man wusste einfach nicht was einem erwartet.

Nur eines vorweg: es war Mega! Man hat viel Programm geboten bekommen. Auch hatte man auch die Möglichkeit nach jedem Vortrag sich mit Fragen an die Experten zu wenden, was ich für eine sehr gute Lösung hielt.

2. Wie ich hier weiter vorgehen werde?

Ich werde jeden Vortrag, den ich angeschaut habe unter die „Lupe“ nehmen und wenn es erfordert einen Mehrteiler daraus machen. Wie diesen hier zum Beispiel. Ihr werdet einen Überblick hier lesen, was alles in dem Vortrag besprochen wurde und in den nächsten Beiträgen werde ich auf jeden einzelne Vortragenden näher eingehen, seine Visionen und wie wir eventuell unser Beitrag dazu leisten können. Im Unterschied zu meinem Online Blogmagazin “Virale Gedankenkraft” werde ich hier eher politisch auf die Themen, näher drauf eingehen und auf den Blogmagazin es von der Krisenseite beleuchten.

Aber jetzt nun wirklich zum eigentlichen Thema des Artikels.

Warum ist die Klimakrise so wichtig, aktuell und es uns allen angeht!

Den Vortrag haben 3 wunderbaren und namhaften Personen gehalten und fand es nicht nur gut auf den Punkt gebracht, sondern auch Teile davon wichtig für mein eigenes weiteres Vorgehen im Leben.

  • Zum einen hat die liebe Friederike Otto über die „Zuordnungswissenschaft“ gesprochen. Sie ist eine deutsche Klimatologin und sie leitet geschäftsführend das Environmental Change Instituteder University of Oxford, mehr zu der lieben Friederike könnt ihr auf Wiki lesen.
  • Doch was ist nun diese „Zuordnungswissenschaft“?
    • Eine kurze Erklärung hierfür von Wikipedia: „Die Wissenschaft der probabilistischen Ereigniszuordnung, kurz Zuordnungsforschung (auch Attributionsforschung) beinhaltet innerhalb der Klimawissenschaft die Bewertung des Beitrags des menschengemachten Klimawandels auf extreme Wetterereignisse.“
      • Doch was bedeutet das genau?
        Nun die probabilistische Ereigniszuordnung heißt so viel wie: Wie wahrscheinlich ist es, dass gewisse Ereignisse auf eine Situation, zutreffen und nach dieser Wahrscheinlichkeit werden sie dann auch zugeordnet. Untersucht werden in dem Fall die extremen Wetterereignisse, die von Menschenhand verursacht/gemacht wurden.
    • Was die liebe Friederike auch kritisiert, sich eher kritisch äußerte: „Es ist extrem enttäuschend zu sehen, dass die Bundesregierung weiterhin Politik aus Angst vor der Veränderung macht. Es wird also ganz schnell ein neues Klimapaket geben müssen und damit ist nichts erreicht, der nötige Schritt weiter verzögert.“

Was genau das für unser Klima bedeutet und wie sich das Ganze entwickelt hat, werde ich in einem eigenen Beitrag näher erläutern.

  • Über Chancen erkennen sprach die liebe Daniela Jacob, in dem Vortrag. Sie ist eine deutsche Klimawissenschaftlerin und leitet das Climate Service Center Germany(GERICS) und ist Gastprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg. Mehr zu ihrer Person findet ihr ebenfalls auf Wiki.
  • Die liebe Daniela sprach viel über Eigenverantwortung und Chancen erkennen, denn es geht jetzt viel darum, was wir als einzelne Person tun können, um unser System unsere Erde nicht zum Kollabieren zu bringen. Auch die Chancen für uns zu erkennen, damit wir zu das neue „Normal“ übergehen können, ohne Einbußen zu erleiden oder hinnehmen zu müssen.
  • Die Fürsorge nicht außer Acht zu lassen, ist eine große Herausforderung, denn nur wenn wir uns FÜR unser miteinander, FÜR unsere Erde Sorgen, können wir unser Potential entfalten und so für eine hohe Klima Resilienz, sorgen.

Was genau Klima Resilienz heißt, werde ich in einen weiteren Beitrag näher erläutern.

  • Für einen WeltRisikoBericht sprach sich die renommierte Politökonomin Maja Göpel, aus. Sie ist nicht nur als Politökonomin tätig, sondern sie ist auch Transformationsforscherin, Expertin für Nachhaltigkeitswissenschaftund die Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Zudem ist sie Hochschullehrerin, zuletzt im Rahmen einer Honorarprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg. Dies und vieles mehr könnt ihr ebenfalls auf Wiki lesen, in einen ausführlicheren Bericht.
  • Warum ich Maja so faszinierend fand? Ihr Fachwissen, aber auch ihren Blick auf die Dinge haben mich sehr bewegt. Denn ja sie ist nicht nur Initiatorin von „Scientists for Future“, sie hat sich auch dafür ausgesprochen, „in die Wissenschaft die Zukunft abzubilden“. Das ist für mich ein wesentlicher Punkt, denn würden wir genau das tun, dann würden wir viel besser, schneller auf „Katastrophen“, „Pandemien“ u.v.m. reagieren können. Unsere (Öko)Systeme sind so fragil geworden, dass diese jederzeit drohen zu zerbrechen.
  • Doch warum ist das so?
    Gut diese Frage lässt sich nicht mit einem Satz erklären, deshalb werde ich auch hier und zu Maja Göpel einen extra Beitrag schreiben, so dass es vielleicht ein wenig besser verständlich ist, wie Krisen entstehen und was wir dafür tun können um diese in Zukunft eventuell vermeiden zu können.
  • Denn für die Zukunft ist es sehr wichtig in die 4 Säulen Nachhaltigkeit zu gehen, so laut Maja.
    • Diese wären:
      • FLIEGEN,
      • FUMMEL,
      • FLEISCH und
      • FINANZEN!

    • Alles spielt ineinander und hängt auch voneinander ab. Wenn wir nachhaltig mit unserer Bekleidung (Fummeln) umgehen, aber auch mit unserem Fleischkonsum, weniger Fliegen (DAS sind alles Faktoren, die den CO2 Ausstoß in die Höhe treibt) dann sind wir auch automatisch dazu aufgefordert auch weniger Geld auszugeben. Doch das gilt auch für die Politik, denn handeln wir nachhaltig, so wird auch die Politik weniger Geld ausgeben müssen und bleibt umso mehr für die Bürger (also uns) übrig.

  • Doch zu den 4 Säulen werde ich auch in dem gesonderten Beitrag zu Maja Göpel, schreiben. Denn es ist wichtig zu verstehen wie unser komplettes System funktioniert.

Zum Abschluss möchte ich ein kurzes Zitat von der lieben Maja hier Zitieren, denn ich finde es zu treffend in Zeiten von Corona, warum wir uns der Klimakrise NICHT entziehen können!

„Bei der Klimakrise kann man nicht genau wie bei der Coronakrise sagen: WIR KOMMEN DA HINTEN SCHON IRGENDWIE AUS DER KRISE RAUS“ – Maja Göpel