Als kleines Mädchen stellte ich mir Schutz vor, dass meine Eltern mich vor alles Schlimme dieser Welt bewahren. Für mich da sind und mir ein sicheres „Ort“ zum Leben und Lieben bieten. Mich von schwerwiegenden Entscheidungen beschützen und mir helfen das Leben so schön wie möglich zu gestalten.

Was ich mir mit den Jahren unter „SCHUTZ“ vorstellte, war, dass meine Seele gut beschützt wird. Seelenfrieden war in den 90er/00er mir nicht nur heilig, sondern mein höchstes Ziel.

Was ich all den Jahren erlebte?

ANGST
UNSICHERHEIT
UNGEWISSHEIT
SEELISCHE UND KÖRPERLICHE GEWALT
UNTERDRÜCKUNG
DANN DOCH DAZWISCHEN IRGENDWO EIN BISSCHEN HOFFNUNG, DASS ALLES GUT WERDEN WÜRDE

Hoffnung ist ein gutes Stichwort denn nur durch Hoffnung lernte ich mich selber zu schützen, meine Seele, meinem Körper und genau das hielt mich am Leben.

Denn Schutz bedeutet auch viel mehr sich selber treu bleiben, wissen was einem gut tut, und was nicht. Wissen was man braucht um das eigene Gleichgewicht nicht zu verlieren.

Doch Schutz kann man auch von außen erfahren, wie etwas durch die Politik. Sie gibt uns Schutz, in dem wir uns frei entfalten können, ohne verurteilt zu werden. Genau das ist umso schwieriger bis heute beizubehalten, denn Hass grassiert immer noch sehr stark unter uns, was den Schutz an sich allgemein sehr schwierig macht.

Unsere Aufgabe?

Versuchen Hass in Liebe umzuwandeln, so besteht die Möglichkeit, dass auch Minderheiten „Schutz“ erfahren.

Was bedeutet Schutz für dich? Magst du es mir erzählen? Dann schreib mir ich würde mich sehr freuen.